Rund um Zavadilka
Wohin soll es gehen? Ausflugstipps rund um Zavadilka!
Sie suchen ein Ziel, um ein wenig Natur und lokale Atmosphäre zu tanken? Dann sind Sie hier genau richtig! Das Landschaftsschutzgebiet Beskiden bietet jede Menge Möglichkeiten, sich an der frischen Luft zu bewegen – zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Tretroller. Einfach Schuhe schnüren, in die Pedale treten oder den Roller schnappen – und los geht's!
In der Umgebung finden Sie bedeutende Wallfahrtsorte, die voller Ruhe und Geschichte sind, majestätische Burgen, die Sie in alte Zeiten zurückversetzen, und Darbietungen walachischer Folklore, die Sie daran erinnern, dass diese Gegend noch immer ihren ganz eigenen Zauber hat. Und wenn Sie eine Route suchen, direkt vorbei an unserem Areal Zavadilka, empfehlen wir den Bečva-Radweg. Ein Radweg wie aus dem Bilderbuch!
Entlang der Bečva können Sie eine Runde drehen mit dem Fahrrad oder mit dem Tretroller. Aber lassen Sie sich nicht einschränken – schnallen Sie sich ruhig Inlineskates an oder gehen Sie einfach zu Fuß. Jeder, der sich auf diesen Weg macht, nimmt ein anderes Erlebnis mit nach Hause – die einen genießen die Panoramablicke, die anderen entdecken versteckte Winkel und wieder andere erfreuen sich einfach an der frischen Luft und dem Rauschen der Bečva.
Na, wie wäre es mit einer kleinen Auszeit, um die Schönheit der Beskiden zu entdecken? Bei uns werden Sie sich bestens unterhalten – das können wir Ihnen versprechen!
Unsere Ausflugstipps
WALACHISCHES FREILICHTMUSEUM
Das Walachische Freilichtmuseum ist ein mährisches Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm. Es ist das zweitälteste Freilichtmuseum in Mitteleuropa (nach dem Elbtaler Volkskundemuseum in Přerov nad Labem).
Gegründet wurde es 1925 von den Brüdern Alois und Bohumír Jaroněk. Das ganze Jahr über finden im Museum Veranstaltungen statt, die von Folklore, Volksbräuchen und traditionellem Handwerk inspiriert sind. Das Gelände wird auch für weitere Kulturveranstaltungen genutzt. Rund um die kleine St.-Anna-Kirche erstreckt sich ein Friedhof, der als Walachischer Slavín bekannt ist.
Zu den bekanntesten hier begrabenen Persönlichkeiten gehören der vierfache Olympiasieger und Weltrekordläufer Emil Zátopek, der Olympiasieger im Skispringen und tschechische Skisportler des Jahrhunderts Jiří Raška, der Olympiasieger im Diskuswurf Ludvík Daněk sowie die Gründer des Walachischen Museums, die Brüder Bohumír und Alois Jaroněk.
JURKOVIČ-AUSSICHTSTURM
Der Jurkovič-Aussichtsturm befindet sich am östlichen Rand von Rožnov pod Radhoštěm. Er steht auf dem Karlův kopec (auch Petřekovy stráně genannt) oberhalb des Walachischen Freilichtmuseums auf 480 m ü. d. M.
Die Pläne für den Turm entwarf Dušan Jurkovič bereits 1896 für den Touristenverein in Valašské Meziříčí. Mit dem Bau wurde jedoch erst im Oktober 2010 begonnen. Die feierliche Eröffnung fand am 28. April 2012 statt.
Für die Aussicht musste ein Teil der hohen Bäume gefällt werden; weitere Fällungen sind schwierig, da der Turm in der 1. Zone des Landschaftsschutzgebiets Beskiden mit der höchsten Schutzstufe liegt. Die Aussicht reicht von Südosten bis Norden. Zu sehen sind der westliche Teil der Gemeinde Hutisko, die Gemeinde Vigantice, die Rožnover Ortsteile Hážovice, Tylovice und Kramolišov, das Zentrum von Rožnov (mit dem Hügel Hradisko im Westen), die nördlichen Teile von Rožnov jenseits der Bečva, die Gemeinden im westlichen Teil der Rožnover Furche, ein großer Teil des Walachischen Freilichtmuseums, der Stadtpark, die Ortsteile Letná und Rybníčky sowie ein Teil von Horní Paseky im Norden der Stadt.
Quelle: Wikipedia.
HRADISKO
Hradisko ist ein historisch und landschaftlich bedeutendes Gebiet im Landschaftsschutzgebiet Beskiden. Im 14. Jahrhundert errichteten unsere Vorfahren hier die Burg Rožnov (522 m ü. d. M.). Einige Jahre später, zur Blütezeit des Kurwesens in Rožnov, wurde der Weg nach Hradisko mit Linden bepflanzt – diese Lindenallee ist bis heute erhalten. Im Jahr 1539 wurde die Burg auf Befehl von Kaiser Ferdinand I. vom Heer besetzt und schwer beschädigt, da sich dort Räuber niedergelassen hatten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielten die Bürger von Rožnov von der Gemeinde die Erlaubnis, die Überreste der Burg abzutragen und für den Bau ihrer Häuser zu verwenden. Heute führt ein Lehrpfad nach Hradisko. Der auf Kultur, Geschichte und Natur ausgerichtete Lehrpfad hat 9 Stationen. Der Spaziergang dauert etwa 2 Stunden, der Rundweg weist einen Höhenunterschied von 160 m auf. Der Pfad ist mit dem Symbol für Lehrpfade gekennzeichnet (weißes Quadrat mit grünem Streifen). Der etwa zweistündige Spaziergang beginnt an der Brücke über die Bečva (im Ortsteil Bučiska), führt über die Burgruine auf den Gipfel des Hradisko und kehrt über den Nordhang, vorbei am Reitgelände Hradisko und entlang der Bečva, zum Ausgangspunkt zurück. Der Lehrpfad ist ganzjährig zugänglich.
Von Zuberské háje aus kann man über die Brücke nach Videč und weiter über den Berg Ulehle (Videčský vrch) gehen – ein Feldweg entlang des Kamms, über den man bis nach Hradisko in Rožnov gelangt. Eine anspruchsvolle Radroute über einen steinigen Waldweg.
Quelle: www.vychodni-morava.cz, www.hradisko.cz
ROUTE NACH PUSTEVNY
Rožnov p. Radh. (378m) → Rožnov p. Radh., Freilichtmuseum (385m) → Rožnov p. Radh., Campingplatz (390m) → Unterhalb der Hütte „Mír“ (646m) → Černá hora, Abzweigung (885m) → Radhošť, Kapelle (1129m) → Pustevny (1018m)
Der Aufstieg auf dem rot markierten Weg zum Radhošť (9 km) gehört zu den meistbegangenen und beliebtesten Routen. Zunächst erwartet Sie ein Anstieg auf breiten Wegen zur Velká Polana. Meist geht es durch den Wald, doch hin und wieder eröffnen sich Ausblicke – zuerst nur auf die nähere Umgebung von Rožnov, vom Kamm aus dann auch auf den Gipfel und schließlich ein weites Panorama über das Rožnover Land. Ein bedeutendes Kulturdenkmal ist die Kapelle auf dem Radhošť, um die sich Legenden über die sprechende Statue des heidnischen Gottes Radegast und das Wirken von Kyrill und Method im Großmährischen Reich ranken. Für Radfahrer ist das raue, steinige Gelände wohl kaum befahrbar – allenfalls mit Vorsicht in umgekehrter Richtung –, für Langläufer überhaupt nicht. Vom Radhošť können Sie noch etwa 4 km über den Kamm des Radhošť-Massivs bis nach Pustevny weitergehen. Unterwegs bieten sich Ausblicke auf das Becken von Frenštát; in der Ferne zeichnen sich der Turm der Burg Štramberk, Trúba genannt, die Berge Čertův mlýn (1207 m), Kněhyně sowie der höchste Berg der Beskiden, die Lysá hora (1323 m), mit ihrem Sendeturm ab. Sie kommen an der Statue des heidnischen Gottes Radegast vorbei und können am Aussichtspavillon Cyrilka eine Rast einlegen. Dieser Abschnitt ist leicht zu bewältigen.
Quelle: www.krasybeskyd.wz.cz
VELKÝ JAVORNÍK
Der Velký Javorník (918 m) ist ein Berg im Vorland der Beskiden und der höchste Punkt der Veřovicer Berge.
Der Berg ist ein bekanntes Wanderziel mit weitem Rundblick. Auf dem Gipfel steht eine Berghütte aus dem Jahr 1935, die ganzjährig (außer montags) geöffnet ist, jedoch keine Übernachtungsmöglichkeit bietet.
Seit Sommer 2013 steht auf dem Gipfel außerdem ein neuer Aussichtsturm. Jährlich besteigen etwa 30.000 Wanderer den Velký Javorník. Bei klarem Wetter sieht man von hier die Lysá hora, den Smrk, die Kněhyně, den Radhošť, die Palkovické hůrky und den Ondřejník. Nach Nordwesten blickt man auf den teilweise abgebauten Berg Kotouč und den Štramberker Turm Trúba. Zu sehen sind auch die Städte Frenštát pod Radhoštěm, Frýdek-Místek, Nový Jičín und Kopřivnice, bei guter Sicht sogar Ostrava und Havířov.
Von Rožnov aus können Sie von Dolní Paseky auf den Bačův vrch wandern, dann weiter zum Zadní Javorník, über den Malý Javorník und von dort direkt auf den Velký Javorník. Die Strecke ist ca. 8 km lang.
PUSTEVNY
Pustevny (1018 m ü. d. M.) ist ein Sattel in den Mährisch-Schlesischen Beskiden unweit des Radhošť, der zur Gemeinde Prostřední Bečva gehört. Benannt wurde er nach den Einsiedlern, die hier bis 1874 lebten.
Typisch für Pustevny sind die Holzbauten im Volksstil, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Entwürfen von Dušan Jurkovič errichtet wurden.
Hier befindet sich ein Skigebiet, das mit einem Sessellift erreichbar ist.
Radfahrer gelangen von Prostřední Bečva auf einer asphaltierten Straße nach Pustevny. Für Wanderer führt außerdem ein angenehmer, grün markierter Waldweg hinauf.
RADEGAST
Der Sage nach hatte auf dem Radhošť seit Urzeiten der slawische Gott Radegast seinen Sitz – der Gott der Sonne, des Krieges und des Sieges. Seine Gestalt, wie sie die Statue von Albín Polášek darstellt, wirkt nicht gerade freundlich, und ihn zu erzürnen, wäre für einen Menschen wohl nicht ratsam. Dennoch – oder gerade deshalb – wurde Radegast von Generationen geliebt und verdammt.
Unsere Vorfahren verehrten ihn. Von weit her kamen sie, um ihm Gaben zu bringen – Vieh, einen Teil der Ernte und das Wild, das sie erlegt hatten.
Ende des Frühlings feierten die alten Slawen auf dem Radhošť die Sommersonnenwende. Nachts loderten Feuer, die Menschen tanzten und sangen.
RADHOŠŤ
Der Radhošť ist ein Berg in den Mährisch-Schlesischen Beskiden am Ende des markanten Pustevny-Kamms, 3 km südwestlich von Trojanovice und 6 km nordöstlich von Rožnov pod Radhoštěm. Mit 1129 m ü. d. M. ist er der siebthöchste Berg der Mährisch-Schlesischen Beskiden und ihr westlichster Tausender.
Ein bedeutendes Kulturdenkmal auf dem Radhošť ist die Kapelle, um die sich Legenden über die sprechende Statue des heidnischen Gottes Radegast und das Wirken von Kyrill und Method im Großmährischen Reich ranken.
MAMĚNKA UND LIBUŠÍN
Die ursprüngliche Berghütte Maměnka wurde 1897 von Dušan Jurkovič errichtet. Sie entstand, um der stetig wachsenden Zahl von Wanderern gerecht zu werden, die die Beskiden besuchten.
In den 1990er-Jahren übernahm das Walachische Freilichtmuseum die Verwaltung, ließ das Gebäude renovieren und machte es 2003 feierlich der Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem dient es als stilvolles Berghotel mit elf Zimmern. Libušín wurde zu Ehren der böhmischen Fürstin Libuše benannt.
Das Innere ist mit Fresken und Sgraffiti mit Motiven walachischer und slowakischer Sagen nach Entwürfen von Mikoláš Aleš geschmückt. Die Porträts schuf der akademische Maler Karel Štapfer. Nach Ansicht von Experten zählte Libušín zu den wertvollsten Werken des Architekten Jurkovič.
Nach einem verheerenden Brand im März 2014 wird das Gebäude Libušín jedoch derzeit wiederaufgebaut!
Quelle: www.vmp.cz
TANEČNICA
Den Grundstein des Hotels Tanečnica legten 1924 die Mitglieder des Wandervereins Pohorská jednota Radhošť – desselben Vereins, der auch den Bau der Berghütten Maměnka und Libušín angeregt hatte.
An der Planung war der Architekt Dušan Jurkovič beteiligt. Der Bau des komfortablen Hauses mit 60 Doppel- und 20 Einzelzimmern kostete damals über 3,7 Millionen Kronen.
Die feierliche Eröffnung des Hotels Tanečnica fand erst zwei Jahre später, im Dezember 1926, statt. Seitdem haben zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten hier übernachtet. Auch der tschechoslowakische Präsident Tomáš G. Masaryk verbrachte eine Nacht im Hotel Tanečnica.
Quelle: www.beskydy.org
AUSSICHTSPAVILLON CYRILKA
Den Aussichtspavillon Cyrilka finden Sie im Erholungsgebiet Pustevny, auf dem Weg zur Statue des heidnischen Gottes Radegast und auf den Berg Radhošť.
Von hier bietet sich ein herrlicher Blick in das Tal von Frenštát pod Radhoštěm, auf Pustevny, die Bergketten und bei guter Sicht auch auf die Lysá hora und bis in die Slowakei.
Im Pavillon befindet sich eine bemalte hölzerne Panoramakarte der Aussicht. Der Pavillon / Aussichtspunkt wurde 1894 auf Kosten des Wandervereins Pohorská jednota Radhošť (PJR) errichtet.
Die Baukosten betrugen 450 Gulden.
Quelle: rozhledny.beskydy.cz
SESSELBAHN
Eine bequeme Fahrt nach Pustevny (1018 m ü. d. M.) mit interessanten Ausblicken auf die Landschaft aus der Vogelperspektive bietet die Sesselbahn, deren Talstation sich in der Nähe des Hotels Ráztoka in Trojanovice auf 620 m Höhe befindet.
Der Bau der ursprünglichen Sesselbahn begann im Januar 1940, und noch im selben Jahr nahm sie den Betrieb auf. 1956 begannen die Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) mit einer Generalsanierung der Bahn. Die maschinelle und elektrische Ausrüstung wurde modernisiert und die ursprünglichen Stützen durch stählerne Gitterkonstruktionen ersetzt. Im regulären Betrieb war sie bis zum 31. Dezember 1982 und beförderte in dieser Zeit fast 6 Millionen Fahrgäste.
Ende der 1970er-Jahre wurde beschlossen, sie durch eine neue Sesselbahn zu ersetzen. Diese wurde von 1983 bis 1986 gebaut und am 1. Januar 1987 in Betrieb genommen.
Es handelt sich um eine kuppelbare Einseilumlaufbahn vom Typ Tatrapoma TS-2 mit Zweiersesseln. Die neue Strecke überwindet einen Höhenunterschied von insgesamt 400 Metern.
Am Förderseil sind im Abstand von zwanzig Metern 162 Sessel angebracht; die Kapazität beträgt in den Sommermonaten 720 Personen pro Stunde. Jährlich befördert die Sesselbahn über 200.000 Personen.
Quelle: www.pustevny.cz
KAPELLE DER HL. KYRILL UND METHOD
Die Kapelle wurde aus heimischem Stein im romanisch-byzantinischen Stil erbaut. Bemerkenswert ist, dass sie nicht auf Anordnung weltlicher oder kirchlicher Obrigkeit entstand, sondern auf Wunsch des walachischen Volkes – als Ausdruck des Dankes und der Verehrung für die Heiligen Kyrill und Method.
Geweiht wurde sie am 11. September 1898 vom Olmützer Erzbischof Th. Kohn im Beisein von 30.000 Menschen. Schon damals schmückte die Kapelle der Marmoraltar, den man hier bis heute sehen kann (ein Werk von Fr. Neuman, gestiftet von der Familie Michna aus Frenštát).
Der Glockenturm der Kapelle dient bei schönem Wetter als Aussichtsturm. Trotz seiner relativ geringen Höhe bietet er überraschende Ausblicke.
Quelle: radhost-kaple.estranky.cz
ČERTŮV MLÝN
Čertův mlýn ("Teufelsmühle") ist der vierthöchste Berg der Mährisch-Schlesischen Beskiden und liegt 2,5 km östlich von Pustevny.
Der Gipfel ist der höchste Punkt des Bezirks Vsetín und der gesamten Region Zlín. Er ist mit Fichtenwald bewachsen und bietet keine Aussicht.
Der gesamte Gipfelbereich gehört zum Nationalen Naturschutzgebiet Kněhyně – Čertův Mlýn, dem größten Schutzgebiet der Mährisch-Schlesischen Beskiden, das 1982 auf einer Fläche von 195 ha zum Schutz der natürlichen Gipfel-Fichtenwälder ausgewiesen wurde.
Der Gipfel ist über den rot markierten Weg von Pustevny über Tanečnice erreichbar, dem auch die Winter-Skiloipe folgt (insgesamt 3 km). Eine etwas kürzere Variante führt von Pustevny auf dem grün markierten Weg zur Wegkreuzung Tanečnice – sedlo und weiter auf dem genannten roten Weg (2,5 km).
KNĚHYNĚ
Kněhyně ist der dritthöchste Berg der Mährisch-Schlesischen Beskiden, 6 km ostsüdöstlich von Trojanovice und 7 km nordnordöstlich von Prostřední Bečva.
Der Berg ist mit Fichtenwald bewachsen, der am Gipfel durch Luftverschmutzung geschädigt ist, was teilweise Ausblicke ermöglicht. Der gesamte Gipfelbereich, etwa ab der 1100-m-Höhenlinie, gehört zum Nationalen Naturschutzgebiet Kněhyně – Čertův mlýn, dem größten Schutzgebiet der Mährisch-Schlesischen Beskiden, das 1982 auf einer Fläche von 195 ha zum Schutz der natürlichen Gipfel-Fichtenwälder ausgewiesen wurde.
Der Name Kněhyně ist altslawischen Ursprungs und bedeutet Sitz der Priesterinnen – heidnischer Zeremonienmeisterinnen und Prophetinnen.
HAŠŮV HÁJ
František Haša leitete eine Gruppe, die im November 1944 die in den Wäldern versteckten Partisanen mit Lebensmitteln, Waffen und Informationen versorgte.
Als ihnen die Entdeckung durch deutsche Soldaten drohte, erschoss er sich lieber selbst, als die Widerstandskämpfer durch ein Geständnis beim Verhör zu gefährden. Im Hain Hašův háj steht sein Denkmal.
ŠIMURDA-DENKMAL
Oldřich Šimurda sammelte in seinem Laden Lebensmittel und Kleidung, die er an die Partisanen weiterschickte, und war ein weiterer von vielen Menschen, die wegen ihrer Zusammenarbeit mit den Partisanen ihr Leben verloren.
Am 23. November 1944 wurde er zur Abschreckung von deutschen Soldaten direkt vor seinem Laden hingerichtet. Das Denkmal befindet sich im bewohnten Ortsteil Prostřední Bečva – Kněhyně.
DOLNÍ BEČVA
Von Dolní Bečva aus führen mehrere Wanderwege. Sie können auf den Radhošť wandern oder die umliegende Landschaft erkunden.
Sehr schön ist zum Beispiel ein Spaziergang über Horní Rozpité in den Ortsteil Kamenné – eine interessante Gegend mit vielen Gebäuden, bei denen Steinelemente verwendet wurden.
HORNÍ BEČVA
Horní Bečva ist eine Berggemeinde, deren Ortsmitte auf 505 m ü. d. M. liegt. Sie befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Beskiden, etwa 13 km östlich von Rožnov pod Radhoštěm, zu beiden Seiten des Oberlaufs der Rožnovská (Dolní) Bečva, die die Vsetíner Berge von den Beskiden trennt.
MARTIŇÁK
Martiňák ist einer der bekanntesten Wanderbegriffe in der Region Beskiden. Martiňák ist der Name einer Wegkreuzung, eines Hotels und – am selben Ort, auf dem Gemeindegebiet von Horní Bečva – eines Skilifts. Bei Martiňák steht außerdem ein Partisanendenkmal.
Die Wegkreuzung U Martiňáku liegt auf ca. 850 m ü. d. M. Dieser Knotenpunkt von Wander- und Radwegen verbindet und verteilt die Routen nach Pustevny, zur Talsperre Šance in Staré Hamry, nach Čarták, nach Čeladná – Podolánky, auf den Smrk, auf den gegenüberliegenden Kamm der Vsetíner Berge usw. Ein schöner Lehrpfad nach Martiňák führt zum Beispiel entlang der grünen Wandermarkierung vom Hotel Valaška in Horní Bečva. Das Hotelrestaurant auf dem Martiňák ist seit mehreren Jahrzehnten eine traditionelle Einkehr für Wanderer, Radfahrer und Langläufer.
Im Winter führt von Pustevny nach Martiňák eine regelmäßig gespurte Langlaufloipe mit einer Länge von 8 km (einfache Strecke) und 173 m Höhenunterschied.
Quelle: zajimavosti.beskydy.cz
TALSPERRE HORNÍ BEČVA
Der Stausee Horní Bečva liegt 3 km östlich der Ortsmitte und 13 km von Rožnov entfernt. Das Ufer ist mit Gras bewachsen, stellenweise kiesig. Im Sommer ist er ein beliebter Badeort.
SACH-QUELLE
Die Quelle befindet sich auf der linken Seite der Straße, die von Horní Bečva in Richtung Staatsgrenze führt. Sie liegt auf einem kleinen befestigten Platz direkt an der Straße.
Die eigentliche Quelle liegt vermutlich weiter oben bei den Bauernhäusern. Das Wasser wird über ein Kunststoffrohr zur Straße geleitet, wo sich ein Rastplatz und eine Zapfstelle befinden. Die Quelle ist sehr ergiebig. Hierher kommen Einheimische, aber auch Durchreisende von weiter her legen gern einen Halt ein. Es ist keine Seltenheit, dass jemand Behälter mit bis zu 10 Litern füllt. Die Quelle soll im Jahr 1938 gefasst worden sein.
Wir empfehlen Ihnen, hier anzuhalten und sich frisches, sauberes Wasser abzufüllen. Die Wasserqualität dieser Quelle wird im Sommer jeden Monat von der Stadt Rožnov kontrolliert.
KLADNATÁ
Das Denkmal auf der Kladnatá steht an der Stelle des ehemaligen Gehöfts der Familie Tkáč. Im Herbst 1944 kam es hier zu einem Schusswechsel zwischen deutschen Soldaten und Partisanen.
Das Denkmal befindet sich im Wald am gelb markierten Wanderweg Horní Bečva, Hotel Valaška – Kladnatá
LYSÁ HORA
HORNÍ BEČVA → BUMBÁLKA, MASARYKOVA CHATA → KMÍNEK → BÍLÝ KŘÍŽ → LYSÁ HORA
Wenn Sie einen längeren Ausflug unternehmen möchten, können Sie sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf die Strecke Horní Bečva, Bumbálka – Lysá hora begeben. Die Strecke ist ca. 27 km lang.
TALSPERRE ŠANCE
Wenn Sie von Horní Bečva in Richtung Staré Hamry fahren, gelangen Sie zur Talsperre Šance, die Ostrava mit Trinkwasser versorgt.
Es handelt sich um einen Talsperrenstausee am Oberlauf der Ostravice in den Mährisch-Schlesischen Beskiden, der in den Jahren 1964 bis 1969 errichtet wurde. Der Name leitet sich vom Berg Šance (576 m) am linken Ufer nahe der Staumauer ab.
Beim Bau der Talsperre wurde unter anderem der zentrale Teil der Gemeinde Staré Hamry überflutet und die Bahnstrecke im Abschnitt Ostravice–Bílá stillgelegt.
Quelle: Wikipedia
AUSSICHTSTURM SÚKENICKÁ
Der Aussichtsturm Súkenická (Čarták) steht in 952 Metern Höhe auf dem Berg Čarták im Grenzgebiet zwischen den Mährisch-Schlesischen Beskiden und dem Javorník-Gebirge, unmittelbar an der tschechisch-slowakischen Staatsgrenze.
Der 27 m hohe Turm bietet einen Blick auf die Vsetíner Berge, die Beskiden sowie die Gipfel Radhošť, Smrk und Lysá hora. Rechts sieht man die Kleine und die Große Fatra, bei klarem Wetter sogar bis zur Tatra, sowie den gesamten Kamm des Javorník-Gebirges.
In der Nähe des Aussichtsturms befindet sich das Berghotel Súkenická. Der Zugang von der Straße auf slowakischer Seite (von Osten) führt über einen Bergwaldpfad, der praktisch entlang der Staatsgrenze verläuft.
Quelle: Wikipedia